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Großes Gerät, große Risiken – die Maschinenversicherung

Unsere moderne Welt basiert bereits zu großen Teilen auf der Arbeit von Maschinen und technischen Anlagen. Wie sonst könnten die Übermengen an Produkten hergestellt oder das Übermaß an Rohstoffen verwertet werden? So gesehen sind die Versorgung unserer Gesellschaft und unser Lebensstandard ohne maschinelle Arbeit nicht mehr denkbar. Auf den Maschinen und auf den Branchen, in denen diese zum Einsatz kommen, lastet daher ein hoher Druck. Ein einziger Ausfall, Fehler oder Schaden kann einen immensen finanziellen Verlust bedeuten. Wie man sich durch eine Maschinenversicherung vor Derartigem schützen kann und was es zu beachten gilt, haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Was ist eine Maschinenversicherung?

Der Sinn einer Maschinenversicherung besteht darin, mit Maschinen und technischen Anlagen arbeitenden Firmen und Personen vor den finanziellen Folgen eines Sachschadens zu schützen. Sie stellt eine notwendige Zusatzversicherung dar, da Schäden und technische Fehler von der normalen Geschäftsversicherung meist nicht abgedeckt werden, und man so auf den Unkosten für die Reparaturen sitzen bleibt.

Wer braucht eine Maschinenversicherung?

Eine Maschinenversicherung ist ratsam für alle Betriebe, in denen teures Gerät zum Einsatz kommt und in denen technische Anlagen einen maßgeblichen Teil der Arbeit leisten. Dies gilt für Branchen wie Landwirtschaft, Baugewerbe, Handwerk und Industrie, aber auch für Maschinenvermietungen und Baumaschinenfuhrparks.

Welche Schäden werden von einer Maschinenversicherung abgedeckt?

Eine Maschinenversicherung deckt vor allem Sachschäden ab[1] und bietet finanziellen Schutz bei folgenden Szenarien:

·  Fehler durch menschliches Versagen (Bedienungsfehler, Ungeschick, Fahrlässigkeit, Böswilligkeit)

·  Programmierungsfehler

·  Produktfehler (Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler)

·  Technische Störungen (Maschinenbruch, Zerreißen infolge von Fliehkraft, Kurzschluss, Überlastung, Eindringen von Fremdkörpern, Über- und Unterdruck, Wassermangel in Dampferzeugern, Versagen von Mess-, Regel- oder Sicherheitseinrichtungen)

Welche Schäden letztendlich abgedeckt werden, ist abhängig von der Selbstbeteiligungssumme der versicherten Person und dem Leistungsangebot des Versicherers. Im besten Fall kann der Schutz individuell eingestellt und auf die Bedürfnisse der versicherten Person zugeschnitten werden.

Welche Schäden deckt die Maschinenversicherung nicht ab?

Hier gibt es einige Ausnahmen, die man unbedingt beachten sollte. Nicht abgedeckt werden z.B. die Folgen durch den Ausfall einer Maschine und die Konsequenzen eines Betriebsstillstandes. Diese sind ein Fall für die Maschinenbetriebsunterbrechungsversicherung. Ein weiterer Punkt ist der Verschleiß. Dieser wird von der Maschinenversicherung nicht abgedeckt, etwaige Folgeschäden hingegen schon. Kommt es zu Sachschäden, die nur das Erscheinungsbild der Maschine verändern (sogenannte Schönheitsfehler), bekommt die versicherte Person ebenfalls keine Prämie.[2]

Was leistet eine Maschinenversicherung im Schadensfall?

Im Teilschadensfall übernimmt die Versicherung die

•        Reparaturkosten

•        Kosten für Ersatzteile

•        Lohnkosten

•        De- und Remontagekosten

•        Transportkosten

•        Mehrkosten für Eil- und Expresstransporte

•        Aufräum- und Dekontaminationskosten

Im Fall eines Totalschadens ersetzt die Versicherung den Wert der Maschine, den sie hatte, bevor der Schaden eintrat, abzüglich ihres Schrottwerts.

Was macht eine gute Maschinenversicherung aus?

Eine gute Maschinenversicherung macht transparent, welche Schäden sie abdeckt und welche nicht. Sie kooperiert und beschäftigt fachkundige Mitarbeiter, die sich in den oben genannten Branchen gut auskennen. Sie zahlt die Prämien unverzüglich und wenn nicht, liefert sie die entsprechenden Beweise, die belegen, dass es sich um einen nicht mitversicherten Schaden handelt.[3]

Gibt es Alternativen zur Maschinenversicherung?

Die Antwort lautet: Nein. Wer über keine Maschinenversicherung verfügt, geht ein immenses finanzielles Risiko ein, das im schlimmsten Fall zum Konkurs führen kann. Um dies zu verhindern, sollte man sich unbedingt beraten lassen und die Maschinenversicherung durch eine Maschinenmehrkostenversicherung und eine Maschinenbetriebsunterbrechungsversicherung ergänzen.


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenversicherung zuletzt aufgerufen 03.08.2021.

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenversicherung, zuletzt aufgerufen 03.08.2021.

[3] Ebd. zuletzt aufgerufen 03.08.2021.

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Autor/in

Axel Graß

Axel Graß

Seit 2013 bin ich in der Versicherungsbranche tätig, bis 2017 im Vertriebsaußendienst. Die Firma habe ich 2017 gegründet, um meinen Dienstleistungen eine persönliche Note zu verleihen und die Zusammenarbeit mit den Kunden auf meine eigene, humorvolle Art gestalten zu können. 2018 habe ich mit Kerstin Hübner eine starke Partnerin dazugewonnen, die gerade im Beamtentum ein umfangreiches Know-how mitbringt. Ich selbst habe mich auf die Versorgung und Absicherung von Winzern und Weingütern spezialisiert.

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